Herrendiener, auch Stumme Diener oder Kleiderbutler genannt, finden immer mehr begeisterte Kunden. Das praktisch funktionale Möbelstück ist vorwiegend im Schlaf-, Ankleide- oder Badezimmer zu finden. Es sorgt für tadellos faltenfreie und jederzeit griffbereite Bekleidung sowie für Ordnung im Haus. Zusätzlich ist es platzsparend und passt sich, durch vielfältige Modellunterschiede, jedem Einrichtungsstil an.
Herrendiener haben ihren Ursprung bereits im 19. Jahrhundert. Hausanstellte übernahmen abends die Kleidung ihrer Herrschaften und legten sie über entsprechende Kleiderständer. Der heutige Kleiderbutler hat jedoch lediglich die Funktionalität des Ursprungsmodells übernommen. Modelle der neuen Generation verfügen über eine vielfältige Bandbreite an Materialien, Formen und verschiedenen Designs. Denn während der Herrendiener früher überwiegend aus einfachem Holz hergestellt wurde, kann der Kunde heute, je nach persönlichem Geschmack und entsprechend seiner Wohnungseinrichtung, zwischen verschiedenen Holzoberflächen und Farben wählen. Zusätzlich sind Kleiderbutler in unterschiedlichen Materialkombinationen sowie handgeschmiedetem Massiveisen erhältlich.
Traditionell besaßen Herrendiener hauptsächlich Vorrichtungen für die Aufhängung von Hemden, Anzugjacken, Hosen und Krawatten. Die neueren Modelle verfügen heute größtenteils über weitere Ablagemöglichkeiten. Doch nicht nur Männer wissen die Funktionalität eines Kleiderbutlers zu schätzen. Immer mehr Frauen entdecken Herrendiener für sich. Verschiedene Modelle des Kleinmöbelstückes besitzen praktische Details, wie Spiegel oder Schubladen für Schmuck. So werden stumme Diener immer mehr auch für die weibliche Garderobe genutzt. Männer finden, je nach Modell, Ablageflächen für Accessoires, wie Manschettenknöpfe, Brieftasche, Handy oder Schmuckstücke. Diverse Kleiderbutler besitzen eine zusätzlich integrierte Sitzmöglichkeit als Hilfe beim Ankleiden sowie eine Ebene speziell für Schuhe. Einige Komfortmodelle verfügen über eine spezielle Aufwärmfunktion für angenehm temperierte Bekleidung sowie eine zweckdienliche Hosenpresse.