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Wenn man erst einmal dabei ist, seine Küche neu einzurichten und zu renovieren, dann wird man schnell feststellen, dass es mehr Arbeit ist als geplant und mehr Fragen aufkommen, als man dachte. Welche Farbe soll dominieren? Welches Material sollen die Arbeitsflächen haben? Ist Platz für eine Kochinsel vorhanden? Der Fragenkatalog ist quasi unendlich. Und diese Entscheidungen wollen wohl überlegt sein. Immerhin baut man seine Küche nicht regelmäßig um, und wer möchte schon für die nächsten 20 Jahre mit der falschen Arbeitsplatte leben müssen. Eine grundlegende Entscheidung muss dabei zwischen Einbaukühlschrank und einem Standkühlschrank getroffen werden.

 

Ein Einbaukühlschrank wird, wie der Name schon vermuten lässt, in die Küchenzeile eingebaut. Damit verschwindet die Front des Kühlschrankes hinter einer Verkleidung, und man sieht lediglich eine Schranktür. Für lange Zeit wurde von den Kühlschrankherstellern nur wenig Wert auf die Optik der Geräte gelegt. Oftmals waren die Kühlschränke also nicht sehr schön anzusehen und wurden eher als störend wahrgenommen. Um dies zu umgehen, wurde die Idee des Einbaugerätes geboren. Anfang der 1990er-Jahre konnte sich dieser Trend durchsetzen, und nahezu jede Küche wurde mit Einbaugeräten versehen.

 

Im Laufe der Zeit wurde die Küche immer mehr als ein vollwertiger Wohnraum wahrgenommen, und allmählich verschwanden die typischen braunen und weißen Küchenmöbel. Vom Designer-Toaster bis hin zu Hochglanz Küchenfronten, die Küche ist mittlerweile ein Lifestyle Objekt. Dieser Trend ist natürlich am Kühlschrank nicht vorbei gegangen. Zum einen hat sich die Technik in den vergangenen 20 Jahren stark gewandelt. Ein Kühlschrank kann heute mehr als nur kühlen. Es gibt unterschiedliche Temperaturzonen, Abtauautomatik und eingebaute DVD-Player. Zum anderen wird sehr viel Wert auf ein elegantes Design gelegt. Es ist also nicht mehr nötig, seinen Kühlschrank hinter einer Holzwand zu verstecken. Keine der beiden Gerätearten hat einen echten Vor- oder Nachteil. Die Einbaukühlschränke bieten die gleichen technischen Ausstattungen wie die Standgeräte. Somit ist die Wahl also reine Geschmackssache.

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