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Warum braucht man eigentlich einen Sonnenschutz?

Wenn die erste Sonne im Jahr scheint, bekommt man gute Laune, fühlt sich vital und könnte Bäume ausreißen. Aber sobald beim Fernsehen nichts mehr zu erkennen ist oder die Wohnung sich langsam überhitzt, sucht man plötzlich nach Möglichkeiten die Sonne zu bändigen oder zu dosieren.

Vorhänge, so wie früher, sind mittlerweile aus der Mode gekommen. Die jüngeren Generationen lieben unverhüllte Fenster mit Kerzen, Blumen oder Dekomaterial auf der Fensterbank. Und für Abends hat man rechts und links einen blickdichten bodenlangen Schal aus Stoff, den man nicht gleich bei jedem Sonnenstrahl zuziehen möchte. Genau für diese Zielgruppe gibt es jetzt immer bessere Sonnenschutzlösungen.

Die einfache Variante

Die preiswerteste Lösung ist, ein Rollo zu installieren. Dazu muss man nicht einmal mehr Löcher ins Fenster oder die Wand bohren. Mit dem richtigen System, lässt es sich sehr leicht direkt auf das Fenster stecken und ist in weniger als 10 min installiert. Vorher muss man sich jedoch darüber klar werden, ob man ein lichtdurchlässiges oder verdunkelndes Modell für seine Zimmer bevorzugt. Die einfache, lichtdurchlässige Variante, ist besonders preiswert. Je nach Breite bekommt man sie schon unter 10 Euro in vielen Farben und Mustern.

Abhängig vom Verdunklungsgrad und möglicher Wärmeisolierung, muss man dann für die zweite Variante schon bis zu 100 Euro zahlen. Sie hat aber den Vorteil, dass nicht nur die Sonnenstrahlen, sondern auch die Wärme durch die metallbeschichtete Oberfläche aus der Wohnung ferngehalten wird. Man schlägt also gleichzeitig zwei Fliegen mit einer Klappe. Leider kann man bei den einfachen Modellen bei herunter gezogenem Rollo die Fenster nicht öffnen, da diese ja immer senkrecht herunter hängen und die Deko und Blumen auf dem Fensterbrett bei dem kleinsten Windhauch umwerfen würden. Deshalb gibt es Varianten, die rechts und links in einer Schiene laufen und entweder auf dem Mauerwerk oder direkt auf dem Fenster installiert werden.

Das Multitalent

Besonders praktisch für ungewöhnliche Fensterformen und Wintergärten ist jedoch ein Plissee. Durch die Faltung des Materials kann man damit sogar Rundungen, Dreiecke, Trapeze und auch Dachschrägen verdunkeln. Diese können mit einem einfachen Kordelsystem auf einer Seite auf und zu gezogen werden. Wenn man aber ein anderes System benutzt und es oben und unten fest verspannt, kann man es sogar nur bis zu Hälfte hoch- oder runter lassen. Es bleibt bei jeder Bewegung des Fensters direkt am Glas und wird deshalb gern bei Dachschrägen benutzt. Wenn man es nur bis zur Hälfte von unten nach oben hochzieht, also oberhalb das Fenster frei bleibt, eignet es sich hervorragend als Sichtschutz im Bad oder WC.

Besonders häufig wird Plissee als Sonnenschutz in Wintergärten eingesetzt. Schließlich kann man damit sogar die Deckenfenster ausrüsten. Je nach Bedarf entsteht dann bei zugezogenen Plissees ein gegen viel Sonne geschütztes Dach, oder aber eine offene Fläche bei recht wenig Sonne.

Spezielle Systeme ermöglichen es mittlerweile sogar, bereits bei der Herstellung von Fenstern Plissees zwischen die beiden Gläser der Thermofenster einzubauen. Das ist dann wohl die edelste und sauberste Lösung zum Sonnenschutz und stellt die Zukunft dar.

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