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Das Aussehen einer Wohnung oder die Gemütlichkeit eines Raumes hängt auch stark vom jeweiligen Fußboden ab. Gesunde und solide Holzböden sind schon seit vielen Jahren beliebt und haben sich zudem sehr bewährt. Gerade ein Parkettboden bietet hierbei den Vorteil, dass er je nach Art mehrfach abgeschliffen werden kann. Deshalb lohnt sich der etwas höhere Kaufpreis gegenüber Laminat. Laminat kann generell nicht abgeschliffen werden.

In den letzten Jahren sind zunehmend Fertig-Parkett Böden in den Handel gekommen. Mit etwas Geschick kann dieser von jedem Heimwerker verlegt werden. Zudem kann ein Parkettboden auch bei einer vorhandenen Fußbodenheizung verlegt werden.

Beim Verlegen eines Parkettbodens sollte auf wichtige Verlegetipps geachtet werden, so hat man wirklich lange Zeit Freude an seinem hochwertigen Fußbodenbelag. Neben der typischen Fertigparkettdielen ist im Handel auch ein sogenannter Schiffsparkett erhältlich. Dieser wird im Bügelsystem verlegt und ist werkseitig mit einem dauerhaften und elastischen Neoprenstreifen am Fugenstoß ausgestattet. Durch diesen erhält dieser Parkettboden seinen Namen, denn dieser Fugenstoß lässt eine Optik entstehen, die an die Schiffsplanken eines Bootsdecks erinnert.

Fertigparkett hat noch einen weiteren Vorteil, es ist bereits werkseitig versiegelt. Eine extra Versiegelung ist daher nach dem Verlegen nicht mehr nötig und der Fußboden ist sofort begehbar.

Die Härte eines Parkettbodens
Je nach Raumart, vor allem der Raumnutzung greift man zu unterschiedlich harten Parkettböden. Räume die häufig oder sogar ständig genutzt werden, wie beispielsweise das Wohnzimmer benötigen einen Parkettboden aus Eichenholz. Diese Holzart ist sehr hart und stabil. Die Härte eines Parkettboden bzw. dessen Widerstandsfähigkeit wird in der Maßeinheit Brinell angegeben. Der Wert wird mit einer Stahlkugel gemessen. Diese Stahlkugel wird für eine festgelegte Zeit und einer festgelegten Kraft auf die Holzoberfläche gedrückt. Die dadurch entstandene Kerbe wird exakt ausgemessen. Je kleiner diese Kerbe letztendlich ist, desto Höher der Brinell Wert und desto härter ist das Holz, bzw. der Parkettboden. Ist ein Holz besonders hart, kann es einen Brinell Wert von 40 oder sogar noch höher erreichen.

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