Heutige Passivhäuser ermöglichen schon recht hohe Einsparungen bei den Heiz- und Energiekosten. Es handelt sich hierbei also nicht wirklich um heiße Luft, hinter der nichts steckt, im Gegenteil. Doch aus meiner Sicht der Dinge kann man die Sache für die Zukunft noch eine Ebene weiter spinnen. Ein Energiesparhaus der nächsten Generation soll nicht nur in der Lage sein den eigenen Energiebedarf vollständige aus eigenen Mitteln decken zu können, sondern obendrein auch noch die Möglichkeit bieten selbst zusätzlich Energie produzieren zu können.
Visionen näher als gedacht?
Der letzte Punkt lässt sich heutzutage sogar schon im Ansatz selbst umsetzen. Wenn man sich ein wenig beim Photovoltaik Baron umsieht stellt man fest, dass es durchaus möglich ist sich eine Photovoltaikanlage auf sein Hausdach zu montieren, um die Energie der Sonne anzapfen zu können. Dennoch ist diese Form derzeit einfach noch nicht so weit ausgeprägt, dass man mit ihr plötzlich den gesamten eigenen Bedarf UND zusätzlich noch einen Überschuss generieren kann. In der Tat sieht die Sache derzeit eher so aus, dass man sich dadurch einige Euros im Monat an den Energiekosten vom normalen Stromversorger erspart.
Dennoch steigt man damit schon innerhalb einiger Jahre mit positiven Zahlen aus. Das Energiesparhaus der nächsten Generation sollte meiner Meinung nach aber noch einen Schritt weiter gehen und die ganze Sache optimieren. Welche Möglichkeiten sich hier bieten ist natürlich zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr schwer zu sagen. Möglicherweise kann man die Solarzellen auch noch weiter entwickeln, sodass ihre Effektivität zunimmt. Vielleicht kann man aber noch andere Technologien in das Haus integrieren, die eine Energiegewinnung auf anderem Wege ermöglicht. Fakt ist, dass dies sicherlich zwar zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz so möglich ist, in absehbarer Zeit aber in jedem Fall machbar sein wird. Man braucht sich ja nur den rasanten Fortschritt der Technik ansehen und 1 + 1 zusammenzählen.
Der richtige Schritt ist es jedoch sich in erster Linie einmal ein Passivhaus zuzulegen, um die unnötige Energieverschwendung die herkömmliche Häuser haben in erster Instanz zu vermeiden.